[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Privatkredite stellen eine attraktive Alternative zu gewöhnlichen Bankdarlehen dar: Vor allem die liberalere Kreditvergabe ist ein Pluspunkt. Mittlerweile konkurrieren viele Vermittlungsportale auf diesem rasch wachsenden Markt, Interessierte treffen auf eine große Wahl. Sie sollten sich mit Bedacht für einen dieser Anbieter entscheiden, etablierte und seriöse Plattformen sollten sie vorziehen. Ansonsten drohen hohe Kosten und andere Ärgernisse wie eine schlechte Kreditabwicklung. Gute Vermittler lassen sich an einigen Punkten erkennen. Transparente Kosten Bei manchen Portalen können sich potenzielle Geldgeber direkt anmelden und sich für einen bestimmten Kreditsuchenden entscheiden. Andere Dienstleister sammeln pauschal Geld ein und finanzieren damit Darlehen, unter anderem private Kreditgeber aus der Schweiz und anderen Ländern stellen es zur Verfügung. Beide Formen können seriös sein, es kommt nicht auf die Methode an. Stattdessen interessiert, ob eine Vermittlung transparent über die Zinsen sowie Gebühren informiert. Die Gebühren können sich in mehrere Kategorien unterteilen, unter anderem in eine Vermittlungsgebühr für den Dienstleister sowie eine Gebühr für die kooperierende Bank. Empfehlenswerte Dienstleister listen die einzelnen Posten auf ihrer Homepage übersichtlich auf. Bonitätsprüfung: Keine unhaltbaren Versprechen Die Vermittler von Privatkrediten können sich nur mit einem seriösen Geschäftsmodell dauerhaft etablieren. Sie vergeben die Darlehen zwar liberaler als Banken, gleichwohl führen sie eine Bonitätsprüfung durch. Gravierende negative Einträge in der Schufa führen zu einer Ablehnung. Sie fordern zudem ein gewisses Mindesteinkommen. Unseriöse Vermittler werben dagegen mit Krediten für alle, auch für Einkommenslose mit negativer Schufa-Auskunft. Wer sich darauf einlässt, muss Wucherzinsen tragen. Ein weiteres Merkmal seriöser Dienstleister sind angemessene Zinsen. Wie das Fachportal www.kreditzentrale.com ausführlich erläutert, hängt der individuelle Zinssatz von der Bonität ab: Bei einer unterdurchschnittlichen Bonität rufen Anbieter für Privatdarlehen einen Risikoaufschlag auf, ein solcher Kredit kann teuer sein. Wenn der Aufschlag aber dem erhöhten Risiko entspricht und es sich nicht um Wucherzinsen handelt, ist das ein normales Verfahren, das alle Kreditgeber anwenden.